Posts mit Schlüsselwort ‘Finanzkrise’

LBS verdoppelt Zahl junger Bausparer bis 21 Jahre

Dienstag, Mai 7th, 2013

Über 13,7 Milliarden Euro Bausparvertragssumme

(ddp direct) Die LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG hat im Jahr 2012 über 47.000 neue Bausparverträge abgeschlossen und damit ihre Marktführung behauptet. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der neuen Verträge um 9,1 Prozent. Im Alterssegment der Bausparer bis 21 Jahre hat sich der Anteil an der Gesamtstückzahl sogar fast verdoppelt (+ 96,2 Prozent).

„Unsere Kunden sichern sich in Zeiten der Finanzkrise die noch immer sehr niedrigen Bauzinsen für die Zukunft“, sagte der Vorstandsvorsitzende Peter Magel am Dienstag in Kiel.

Insgesamt zählte die LBS in Hamburg und Schleswig-Holstein Ende Dezember 2012 rund 330.000 Kunden. Diese verfügen über rund 449.000 Verträge mit Bausparsummen von insgesamt mehr als 13,7 Milliarden Euro. Der Marktanteil der LBS im Netto-Neugeschäft betrug Ende Dezember 33,2 Prozent. Das Brutto-Neugeschäft lag mit rund 1,7 Milliarden Euro nahezu unverändert auf dem Vorjahresniveau.

„Dieser Vertriebserfolg in einem Markt mit starken Wettbewerbern basiert einmal mehr vor allem auf der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Sparkassen“, erklärte Peter Magel. Die 14 Sparkassen in Schleswig-Holstein und die Haspa in Hamburg haben im Jahr 2012 Neu-Verträge mit einer Bausparsumme von insgesamt knapp 1,44 Milliarden Euro abgeschlossen. Die Außendienst-Mitarbeiter der LBS vermittelten Verträge über weitere rund 238 Millionen Euro.
Zinssicherungsinstrument BausparenDas Bauspargeschäft profitiere von dem noch immer historisch niedrigen Zinsniveau, das verbillige Finanzierungen und begünstige die Nachfrage nach Immobilien, so Magel. „Bauherren und Käufer können mit der Kombination Finanzierung und Bausparvertrag die niedrigen Zinsen bis zur letzten Rate festschreiben. Diese Planungssicherheit ist derzeit besonders gefragt und gerade für Haushalte mit mittleren Einkommen von großer Bedeutung.“ Dies gelte auch für die speziellen LBS-Finanzierungsangebote für Energiesparmaßnahmen und Sanierung.
Bausparen und junge ErwachseneAußerordentlich erfreulich sei das Interesse der jungen Generation an Wohneigentum. „Bausparen ist deutlich jünger geworden“, so Peter Magel. Der Bausparvertrag werde als sichere Sparform für einen späteren Immobilienkauf geschätzt. „Unser Spezialtarif für junge Leute bis 21 Jahre ist dabei ein äußerst attraktiver Einstieg.“ Fast jeder fünfte Bausparvertrag wurde in diesem Tarif abgeschlossen.

Einen Anteil von rund 11 Prozent am Neugeschäft hatten Wohn-Riester Verträge, bei denen selbst genutztes Wohneigentum als Altersvorsorge staatlich ge­fördert wird. „Für die meisten Menschen ist die eigene Immobilie die beste Altersvorsorge und deutlich populärer als Renten- oder Lebensversicherungen“, erläuterte Magel. Nach LBS-Berechnungen sind Eigentümer, die ihre Immobilie mit Riester finanzieren, bis zu fünf Jahre schneller schuldenfrei als ohne Förderung und können dabei laut Stiftung Warentest bis zu 50.000 Euro sparen. Im Jahr 2012 wurden 3.055 neue Verträge mit einer Bausparsumme von insgesamt rund 185 Millionen Euro abgeschlossen. Die durchschnittliche Bausparsumme blieb mit 60.556 Euro auf Vorjahresniveau.
Immobilien-Tochter LBS-I gut im MarktDie in Schleswig-Holstein tätige Immobilientochter LBS Immobilien GmbH erreichte im vergangenen Jahr das zweitbeste Geschäftsergebnis seit 2009. Trotz der fehlenden Sondereffekte durch die Erhöhung der Grunderwerbsteuer zum Jahreswechsel 2011/2012 sank die Zahl der Vermittlungen gegenüber dem Vorjahr lediglich um 78 Häuser und Wohnungen auf insgesamt 1.348 Objekte. Der durchschnittliche Kaufpreis stieg um 2.000 auf 142.000 Euro. Das vermittelte Kaufpreisvolumen verringerte sich auf 191 Millionen Euro (- 4,2 Prozent). Mehr als die Hälfte der vermittelten Objekte waren Einfamilienhäuser (52,3 Prozent), gefolgt von Eigentumswohnungen mit einem Anteil von 26 Prozent. Dabei wurden jeweils mehr Gebrauchtimmobilien als Neubauten vermittelt. Magel ergänzte: „Es wäre deutlich mehr Geschäft möglich gewesen. In vielen Regionen registrieren wir eine zum Teil sehr große Nachfrage, insbesondere bei Gebrauchtimmobilien, aber die Anbieter hielten sich wohl in Erwartung steigender Immobilienpreise zurück.“
AusblickFür das laufende Jahr rechnet die LBS mit einer weiter steigenden Nachfrage nach Wohneigentum, insbesondere in Hamburg, im Hamburger Umland und den wirtschaftlichen Zentren in Schleswig-Holstein. „Weil das Immobilien-Angebot nicht ausreicht, werden dort die Preise weiter steigen“, so der LBS-Chef. Er erwarte „ab diesem Monat deutliche Marktimpulse für das LBS-Bausparen “, denn das aktuell an das allgemeine Zinsniveau angepasste Tarifwerk biete Zinssicherheit schon ab 1,4 Prozent (gebundener Sollzins). Magel: „Wir gehen von einem starken Bauspar-, Finanzierungs- und Immobilienvermittlungsgeschäft aus.“ Im ersten Quartal des laufenden Jahres stieg das Bruttoneugeschäft nach abgeschlossener Bausparsumme im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bereits um 25,3 Prozent, in der Altersgruppe der Bausparer bis 21 Jahre sogar um 38,1 Prozent.

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/46m36c

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wirtschaft/lbs-verdoppelt-zahl-junger-bausparer-bis-21-jahre-91195

=== Bausparen gehört dazu (Bild) ===

Shortlink:
Permanentlink:
http://www.themenportal.de/bilder/bausparen-gehoert-dazu

Als Bausparkasse der Sparkassen sind wir innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe der kompetente Partner rund ums Bauen, Wohnen und Finanzieren in Schleswig-Holstein und Hamburg. Wir sind flächendeckend über die örtlichen Sparkassen sowie den LBS-Außendienst vertreten und genießen als Marktführer das Vertrauen von rund 330.000 Kunden in Hamburg und Schleswig-Holstein mit über 449.000 Verträgen (2012).

Kontakt:
LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG
Klaus-G. Steinke
Wellseedamm 14
24145 Kiel
043120000510
klaus-guenther.steinke@lbs-shh.de
www.lbs-shh.de

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

“Der schlimmste Teil der Krise steht uns noch bevor!”

Dienstag, April 9th, 2013

Laut dem aktuellen ARD-Deutschlandtrend von infratest dimap sind 75 Prozent der befragten Bundesbürger der Ansicht, dass uns der schlimmste Teil der europäischen Wirtschaftskrise noch bevorsteht. Der Wirtschaftspsychologe und Autor Winfried Neun erklärt, warum diese Angst durchaus begründet ist.

Was ist das Besondere an dieser über Jahre hinweg andauernden Finanz-, Schulden- und Vertrauenskrise?

Seit Jahren jagt nun eine Krise die nächste. Das Besondere an diesen Krisen ist, dass sie, so unterschiedlich sie auch erscheinen mögen, eines gemeinsam haben – und zwar die Ursache: ein verstärktes Misstrauen. In den letzten Jahren lässt sich nicht nur ein zunehmendes Misstrauen der Bevölkerung gegenüber den Finanzmärkten feststellen, sondern vor allem auch gegenüber den politischen Kräften, denen es nicht gelingt, die Krisen zu bewältigen. Die psychologische Komponente spielt hierbei eine ganz entscheidende Rolle. Eine nicht stringente Kommunikation, Intransparenz und nicht eingehaltene Versprechen führen zu einem Verlust an Glaubwürdigkeit und somit zu einer großen Verunsicherung. Nicht rein ökonomische Faktoren wie etwa der Zusammenbruch eines Industriezweiges oder eines ganzen Sektors hat in der Vergangenheit die verschiedenen Eskalationsstufen erzeugt, sondern vielmehr die psychologische Verunsicherung der Gesellschaft.

Warum kommt der Wirtschaftspsychologie gerade in Krisenzeiten besondere Bedeutung zu?

Die Wirtschaftspsychologie spielt besonders in Zeiten solcher Krisen, die nicht ökonomisch fundiert, sprich durch Kriege oder beispielsweise den Zusammenbruch einer Wirtschaftsmacht bedingt sind, eine zentrale Rolle. Denn die Verunsicherung und die Ängste, die sich infolge einer Krise in den Köpfen der Menschen breitmachen, tragen ganz entscheidend zu deren Verlauf bei. Deshalb muss die psychologische Komponente an allererster Stelle Einzug in die Bearbeitung einer solchen Krise finden. Die Wirtschaftspsychologie mit ihren Untersuchungen zu den Verhaltensmustern von Anlegern, Immobilienkäufern, Führungskräften und Wirtschaftspolitikern kann einen entscheidenden Beitrag zur Lösung einer bestehenden Krise leisten.

Warum nehmen Politiker und Wirtschaftslenker die wirtschaftspsychologischen Erkenntnisse zur Krisenbewältigung so schwer an?

Die Psychologie als Wissenschaft ist in Wirtschaftskreisen für viele noch immer ein rotes Tuch. Nur allzu oft werden wirtschaftspsychologische Ansätze mit der Begründung abgelehnt, es handle sich dabei nur um Scharlatanerie oder Couchdenken. Hinzu kommt das Problem, dass die Wirtschaftspsychologie häufig für Ausreden und Pseudoerklärungen missbraucht wird, die aber letztlich nicht wissenschaftlich belegt sind – leider! Denn darunter leidet die Glaubwürdigkeit dieses Wissenschaftszweiges unnötig. Zudem weisen viele der Lenker keine fundierte Ausbildung im Bereich der Wirtschaftspsychologie auf. Doch glücklicherweise zeichnet sich derzeit eine Trendwende ab – immer mehr Universitäten und Hochschulen bieten eigenständige Studiengänge der Wirtschaftspsychologie an. Ein klares Anzeichen dafür, dass die Wirtschaftspsychologie sich bewährt und künftig noch mehr Beachtung in der Ausbildung von Managern finden muss.

Steht die Eurozone vor dem Aus?

Ja, denn wenn wir die Krise nicht auf psychologischer Ebene in den Griff bekommen, zieht das reale, ökonomische Probleme nach sich. Schon jetzt zeigt sich an unterschiedlichen Beispielen wie an den Diskussionen um Managergehälter oder um den Umgang mit Steueroasen, dass hier kein Weiterkommen ist. Denn mithilfe derartiger Neiddiskussionen um Reglementierungen von Gehältern wird man den psychologischen Faktoren nicht gerecht werden können. Zudem geht diese Diskussion am eigentlichen Problem vorbei. Zunächst einmal muss Vertrauen aufgebaut werden: das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Aussagen von Politik, Finanzwirtschaft und so weiter muss sukzessive wiederhergestellt werden. Leider ist in diese Richtung bisher jedoch nur wenig Engagement zu erkennen, weswegen es nicht verwundert, dass die Bevölkerung Zyperns oder auch Griechenlands Deutschland scharf kritisiert. Es werden Schuldige für die finanziellen Sanktionen gesucht. Wir laufen Gefahr, dass sich die Köpfe auf politischer Ebene der EU auseinanderdividieren und es somit zu einem Bruch der Eurozone kommt.

Was empfehlen Sie Politik und Wirtschaft, um das Aus der Eurozone zu vermeiden?

Es muss aufgehört werden, an Symptomen herumzudoktern. Wichtig ist, dass man die Kernursache der Krisen lokalisiert. Und diese Ursache liegt in einem immer stärker werdenden Vertrauensverlust in marktwirtschaftliche Systeme. Man glaubt nicht mehr, dass eine Marktwirtschaft in der Lage ist, sich selbst zu regulieren, weshalb das Prinzip der freien Marktwirtschaft von vielen in der Bevölkerung in Frage gestellt wird.

Die Politik sollte jetzt daran arbeiten, die soziale Marktwirtschaft als sozial nachhaltige Marktwirtschaft zu reformieren. Hier sind Zeit, aber auch Kreativität und Ideen gefragt. Denn den Leuten muss wieder klargemacht werden, dass die Kräfte der Märkte wichtig sind und dass sie auch kontrolliert werden. Nachhaltiges Wirtschaften hinsichtlich der Gesamtwirtschaftsentwicklung der Eurozone muss in den Vordergrund rücken.

Das Interview ist zum Abdruck unter Nennung der Quelle freigegeben.

Kontakt Presse:
Quadriga Communication GmbH
Kent Gaertner
gaertner@quadriga-communication.de
+49-30-30308089-13

Bildrechte: Winfried Neun

Investment Alternativen bietet relevante Informationen für den aktiven Investor, für die erfolgreiche Eigenanlage und eine zielgenauere Produktauswahl. Schwerpunkt sind dabei Instrumente zur aktiven Eigenanlage und Alternative Investments.

Kontakt:
Investment Alternativen
Kent Gaertner
Potsdamer Platz 5
10785 Berlin
030 30 30 80 89 0
gaertner@quadriga-communication.de
http://www.investment-alternativen.de/

Pressekontakt:
Quadriga Communication GmbH
Kent Gaertner
Potsdamer Platz 5
10785 Berlin
030-30308089-0
gaertner@quadriga-communication.de
http://www.quadriga-communication.de

Tags: , , , , , ,

Oliver Krautscheid: Warren Buffet wird GoldmanSachs-Großaktionär

Mittwoch, März 27th, 2013

Warren Buffet investierte kurz nach dem Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers USD 5 Milliarden in Goldman Sachs. Zwischen Oktober 2008 und April 2011 hat er damit rund USD 2 Mrd. verdient. Jetzt ist er einer der größten Aktionäre von Goldman Sachs.

Der bekannte Value Investor Warren Buffet investiert, wenn die Kanonen donnern. Zuletzt geschah dies spektakulär kurz nach dem Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers. Seine Firma Berkshire Hathaway stellte den breit aufgestellten und international erfolgreichen US-Konzernen General Electric und Goldman Sachs in der Krise je USD 5 Milliarden Vorzugskapital zur Verfügung. Der Deal beinhaltete eine Vorzugsdividende in Höhe von 10% während die US-Staatsanleihen in Richtung negativer Zinses liefen.

Seinerzeit beruhigte das Investment von Warren Buffet, der auch als Orakel von Omaha bekannt ist, die Wallstreet und Investoren weltweit. Seine eigene Rechnung ging wieder auf: Zwischen Ende 2008 und April 2011 erhielt Berkshire Hathaway alleine von Goldman Sachs eine Vorzugsdividende von USD 125 Millionen für jedes Quartal, insgesamt USD 1,25 Milliarden. Die Kapitalrückzahlung erfolgte im April 2011 mit einer 10%igen Prämie zum Nennwert, also weiteren USD 500 Millionen Gewinn.

Die Transaktion enthielt für Berkshire Hathaway außerdem ein stattliches Paket von Call-Optionen von nominal USD 5 Milliarden auf Goldman Sachs und einer Laufzeit bis Oktober 2013. Warren Buffet übte jetzt die Call-Optionen frühzeitig aus und wurde damit zu einem der zehn größten Aktionäre von Goldman Sachs ohne den Kurs nach oben zu treiben. Seinen 2%igen Aktienanteil an der Investmentbank bewertet die Börse mit USD 1,4 Milliarden.

Insgesamt hat Berkshire Hathaway mit dem Goldman Sachs Deal rund 2 Milliarden verdient und damit 40% auf das investierte Kapital bei einer Kapitalbindung von weniger als anderthalb Jahren. Kein schlechtes Ergebnis für einen derart hohen Investmentbetrag bei überschaubarem Risiko. Auf diese Weise geht auch die alte Weisheit auf, zu investieren, wenn die “Angst” an den Kapitalmärkten größer ist als die “Gier” und nicht umgekehrt.

Mehr zum Thema Value Investing finden Sie unter: Value Investor Blog

Family Office

Kontakt:
Value Investor
Oliver Krautscheid
Wilhelm-Leuschner Str 14
60329 Frankfurt am Main
496947894866
ok@value-investor.org
http://www.oliver-krautscheid.com

Tags: , , , , , , , , ,

Klus Buchner, Unser Land unterm Hammer

Mittwoch, Januar 9th, 2013

Wer regiert uns wirklich?

Wege zu einem demokratischen Europa

Warum entscheidet die Regierung oft gegen die Interessen der Bevölkerung? Gründe dafür sind nicht nur die völkerrechtliche Stellung der Bundesrepublik und die Struktur der EU, wo die Wirtschaftsverbände an allen wichtigen Gesetzesvorlagen mitarbeiten. Wichtiger ist der Einfluss einiger weniger Großbanken, die von der gegenwärtigen Lage, vor allem auch von der Finanzkrise, enorm profitieren. Das hat in einigen Ländern zu sozialen Unruhen geführt. In Europa ist man dagegen mit der paramilitärischen Polizeieinheit Eurogendfor bestens gerüstet. Wir müssen endlich unsere demokratischen Rechte wahrnehmen, wenn wir wieder zu einem sozialen und friedlichen Europa zurückkehren wollen.

Warum müssen bei uns Menschen hungern, wo es doch der Wirtschaft gut geht? Warum wurde Griechenland in die Euro-Zone aufgenommen, obwohl von Anfang an feststand, dass es die vereinbarten Voraussetzungen dafür nicht erfüllt? In seinem Buch Unser Land unterm Hammer – Wer regiert uns wirklich? nimmt Klaus Buchner die vielfältigen Einflüsse ins Visier, denen die Bundesregierung und die EU ausgesetzt sind. Er beginnt mit der politischen Situation Deutschlands nach dem Krieg und nach der Wiedervereinigung. Besondere Gefahren für die Demokratie sieht er in der großen Macht der EU-Kommission, in der Wirtschaftsverbände praktisch an allen Gesetzentwürfen mitarbeiten. Aber auch die Bundesrepublik richtet ihre Politik oft mehr am Wohl einzelner Firmen als an den Interessen ihrer Bürger aus. Ein Manifest für ein Europa, das der Demokratie gerecht wird – und den Weg in ein freies, friedliches Leben weist.
Am Beispiel der Euro-Krise zeigt sich, wer in Deutschland und Europa wirklich die Macht in den Händen hält: Internationale Finanzinstitute wie Goldman Sachs haben ganz wesentlich zum Entstehen der Krise beigetragen und profitieren davon. Mehr als das: Goldman Sachs ist es gelungen, in Europa und in den USA viele Spitzenpositionen der Politik mit eigenen Mitarbeitern zu besetzen und Steuergelder in die eigenen Kassen zu leiten. Buchner fordert eine klare Trennung: “Spenden und Sponsoring von Firmen an politische Parteien muss verboten werden. Der Zutritt von Lobbyisten aus der Wirtschaft zu Ministerien und zu Abgeordneten muss beschränkt und genau protokolliert werden.”
Denn das Ergebnis dieser Einflussnahme erweist sich in Buchners Analyse als verheerend: Gesetze, die einer ungezügelten Marktwirtschaft Schranken setzen, werden immer weiter abgebaut. Damit wird auch die Soziale Marktwirtschaft immer weiter zurückgedrängt – so weit, dass vermehrt mit sozialen Unruhen zu rechnen ist. Die EU ist dafür gut gerüstet. Die internationale paramilitärische Polizeitruppe Eurogendfor wurde gegründet, um Aufruhr frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen. Der Vertrag von Lissabon legt fest, dass eine solche Truppe in Deutschland unter bestimmten Umständen auch gegen den Willen der Bundesregierung eingesetzt werden kann. Die genauen Beschlüsse, ob und in welchen Fällen solche Einsätze bei uns tatsächlich durchgeführt werden sollen, müssen im EU-Ministerrat noch gefasst werden.
Pointiert zeigt Buchner auf, an welchen Stellen sich unser politisches System von seiner eigentlichen Bestimmung entfremdet hat. “Früher wurden Kriege geführt, um Staaten zu erobern. Heute stürzt man sie in Schulden, um sie zu beherrschen”, kritisiert der emeritierte Professor und fordert dazu auf, den ständigen Demokratieabbau und die sich weitende Schere zwischen Arm und Reich nicht einfach hinzunehmen. Sein Buch gibt viele Hinweise, wie Bürger mit ihrem Handeln zu einem freiheitlicheren Europa beitragen können.

Autorenportal für Selfpublishing

Kontakt:
tao.de GmbH
Marianne Nentwig
Goldbach 2
33615 Bielefeld
089-6494 9865
marianne.nentwig@tao.de
http://www.tao.de

Tags: , , , , , , , , , , ,

Was tun nach der Gesellschafterversammlung am 30.11.2012 in Hamburg? MPC Rendite-Fonds Leben Fonds I -VII

Donnerstag, Dezember 20th, 2012

MPC Leben Plus I -VII Rückabwicklung prüfen lassen!

Was tun nach der Gesellschafterversammlung am 30.11.2012 in Hamburg? MPC Rendite-Fonds Leben Fonds I -VII

Kostenfreie Erstbewertung durch Zusendung des Fragebogens möglich! Rückabwicklung über Banken und Sparkassen prüfen lassen?

Auf der am 30.11.2012 in Hamburg stattfindenden Gesellschafterversammlung bezüglich diverser MPC Fonds waren von 22.000 Anlegern (MPC Leben Fonds I bis VII) gerade einmal ca. 350 Personen anwesend.

Ihnen bot sich ein düsteres Bild bzgl. der finanziellen Situation und Entwicklung ihrer Beteiligungen. Die seitens der Fondsverantwortlichen bemühte Finanzkrise konnte jedenfalls ein Großteil der Teilnehmer nicht zufrieden stellen.

Denn mitnichten lassen sich die wirtschaftlichen Probleme der jeweiligen Fonds nur auf die wirtschaftliche Rahmenumstände der Finanzkrise zurückführen, sondern sind letztlich einer fehlerhaften Konstruktion (beispielsweise exorbitant hohe Fremdkapitalquote) dieser Beteiligungsgesellschaften geschuldet.

Konzeptionell haben die Initiatoren nämlich eine überaus optimistische jährliche Verzinsung des Sparanteils sowie einen hohen Gesamtmittelrückfluss (zum Teil von über 230 %) angenommen. Dies war jedoch aufgrund der exorbitant hohen Fremdfinanzierungskosten nur auf Grundlage hoher und stabiler Renditen auf dem (Zweit-)Versicherungsmarkt annehmbar. Es besteht daher Grund zu der Annahme, dass schon zum Zeitpunkt der Prospektherstellung die Prognosen zu optimistisch gewesen waren.

Verschiebt sich jedoch diese Berechnungsgrundlage geringfügig in ein Missverhältnis, kann das Fondskonzept nicht aufgehen mit der Konsequenz erheblicher Verluste des Anlegers bis hin zum Totalverlust.

Im Rahmen der am 30.11.2012 in Hamburg stattfindenden Gesellschafterversammlung wird z.B. im Hinblick auf den MPC Leben plus VII nur noch mit einer Ablaufleistung von knapp 60 % gerechnet. Da hierbei allerdings die von den Versicherungsgesellschaften gemeldeten Ablaufleistungen – und nicht die garantieren Leistungen – zugrunde gelegt worden sind, vermindert sich unserer Ansicht nach auch dieser Prozentsatz nochmals ganz erheblich.

Bei Zugrundelegung der garantierten Ablaufleistung, also ohne Einbeziehung der Überschussbeteiligung, Schlussgewinnbeteiligung sowie der Bewertungsreserve, ist – wenn überhaupt – nur noch mit einem minimalen Gesamtmittelrückfluss zu rechnen.

Vor dem Hintergrund einer massiven wirtschaftlichen Fehlentwicklung der von der Initiatorin MPC aufgelegten Fondsgesellschaften “MPC-Rendite Leben plus I bis VII sollten Zeichner sich rechtlich beraten lassen und Ansätze für eine Rückabwicklung prüfen lassen. Anleger sollten sich nicht durch Aussagen der Fondsgeschäftsführung bzw. Initiatoren beschwichtigen lassen, sondern unbedingt selbst aktiv werden.

Die Anlegerschutzkanzlei Eser und Kollegen berichteten in mehreren Veröffentlichungen, dass bereits die Verheimlichung der seitens der Sparkassen und Banken vereinnahmten Provisionen (Rückvergütungen) schon für die Begründung des Schadensersatzanspruches bzw. die Rückabwicklung der Beteiligungen ausreichen.

Die Anlegerschutzkanzlei Eser und Kollegen vertritt bereits bundesweit zahlreiche Anleger die sich an verschiedenen MPC-Leben Lebensversicherungsfonds beteiligt haben. Mehrere Schadenersatzklagen gegen beratende Sparkassen und Banken wurden bereits eingereicht. Zudem sind Prospekthaftungsklagen in Vorbereitung. Zur Koordinierung der Anleger wurde eine treuhänderisch geführte Interessengemeinschaft gegründet, an der sich MPC-Anleger beteiligen können.

http://www.kanzlei-eser.de/uploads/Fragebogen%20-%20%20MPC%20Lebensversicherungsfonds.pdf

Über den eigens angefertigten Fragebogen besteht für den ratsuchenden Anleger die Möglichkeit, sich mit der Fachanwaltskanzlei Eser in Verbindung zu setzen und sich zunächst unverbindlich und kostenfrei über etwaige Handlungsmöglichkeiten zu informieren. Eser Rechtsanwälte werden bundesweit tätig. In Berlin(Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des DeutschenAnwaltVereines. Darüber hinaus lehrt er nebenberuflich als Lehrbeauftragter im Fachbereich Finanzdienstleistungen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW)

Kanzlei für Anlegerschutz,
Gründer Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser. Bundesweite Vertretung von geschädigten Anlegern gegenüber Beteiligungsgesellschaften, Banken und Vermittlern.

Kontakt:
Eser Rechtsanwälte
Kemal ESER
Langestr. 51
70174 Stuttgart
49(0)711 / 2293708
info@kanzlei-eser.de
www.kanzlei-eser.de

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Turm der Macht in Frankfurt am Main!

Mittwoch, Dezember 19th, 2012

Das monumentale Gebäude der Europäischen Zentralbank.

Was haben die Banken aus der Finanzkrise, die sie selbst durch ihre
Zockermentalität mit verursacht haben gelernt?

Die unvorstellbare Kapital- und Vertrauensvernichtung, führte zur
weltweiten Destabilisierung der Märkte. Die Zeche zahlt zum Großteil
der Steuerzahler, der zuvor das Spielgeld für die Banken geliefert hat.
Freilich in der Annahme, das Banken seriös mit dem ihnen anvertrauten
Geld umgehen.

Noch liefern die Banken keine eindeutigen Impulse, die ein Umdenken beweisen.
Wenn es keine Veränderung in Richtung Verantwortung gibt,
bleibt den Menschen das Gefühl der Bedrohung.

Wen wundert´s vor diesem Hintergrund, das ein so spektakuläres Bankengebäude
wie das der EZB in Frankfurt, trotz der architektonischen Qualität, ein mulmiges
Gefühl beim zur Kasse gebetenen Kunden verursachen kann?

Den Grafik-Designer und Illustrator Wilhelm Völp aus Maintal, inspirierte die
konzentrierte Macht, die sich mit diesem imposanten Turm zur Schau stellt.
Mit seiner Illustration, beleuchtet er (in Anlehnung an Saurons Turm aus
aus “Herr der Ringe”), die dunkle Seite der Banken-Macht.

Sicher käme die Schönheit des neuen EZB-Turmes deutlicher zum Tragen,
wenn die inneren Werte unbelastet wären.

Der kleine Mann von der Straße, kann angesichts derart selbstbewußt gebautem
Hochhaus-Auftritt in´s Grübeln kommen. Besonders, wenn er anschließend in sein noch nicht
bezahltes, kleines Häuschen zurückkehrt, über die Zinsen nachdenkt,
die er dafür zahlt oder über den durch die Wirtschaftskrise verlorenen Arbeitsplatz –
und über die Steuergelder, welche vielen unredlichen Banken das Überleben
gesichert haben.

Grafik-Design, Mode-Design

Kontakt:
WV Design
Wilhelm Völp
Bücherweg 2
63477 Maintal 3
06181 441090
kollermax@t-online.de
http://www.anaconda-guertel.de

Tags: , , , , , , , , , , , , ,

Der Russell-Index für Griechenland verzeichnet trotz Finanzkrise und Volatilität im bisherigen Jahresverlauf bis zum 13.11.2012 eine Rendite von 15,9%

Montag, November 19th, 2012

Der Russell-Index für Griechenland verzeichnet trotz Finanzkrise und Volatilität im bisherigen Jahresverlauf bis zum 13.11.2012 eine Rendite von 15,9%

(ddp direct) SEATTLE, WA — (Marketwire) — 11/16/12 — Der Russell Greece Index weist eine Rendite von 15,9% im bisherigen Jahresverlauf bis zum 13. November 2012 auf – und dies trotz der laufenden Beratungen der Regierungen in der Eurozone hinsichtlich des Euro-Rettungsschirms für Griechenland. Zudem schnitt der Russell Greece Index besser ab als der Russell Developed Europe Index (14,8%) und der Russell Eurozone Index (12,9%).

“Der griechische Wertpapiermarkt, so wie er vom Russell Greece Index abgebildet wird, hat im laufenden Jahr eine positive Rendite geliefert, und das trotz der weiterhin problematischen Wirtschaftlage in Griechenland. Höchstwahrscheinlich ist diese eine Folge des Engagements risikotoleranter Investoren, die der Meinung sind, dass der griechische Markt überverkauft ist, und deshalb Anlagemöglichkeiten im Land sehen”, erklärte Gareth Parker, Leiter des Bereichs Research und Produktentwicklung für Russell Indexes Europe. “Das Szenario mit guten und schlechten Nachrichten hinsichtlich der bevorstehenden Rettungsaktion für Griechenland und des angekündigten Ausstiegs von Coca-Cola Hellenic aus der Athener Börse könnte zu volatileren Renditen auf dem griechischen Wertpapiermarkt führen.”

Der griechische Aktienmarkt wurde vor kurzem darüber informiert, dass Coca-Cola Hellenic, das 23,8% des Russell Greece Index (zum 13.11.2012) ausmacht, sich entschieden hat, den Börsenplatz zu wechseln und ab nächstem Jahr an der London Stock Exchange zu notieren. Zudem verlegt das Unternehmen seinen Firmensitz von Griechenland in die Schweiz.

Besonders gut schneiden im Russell Developed Europe Index im bisherigen Jahresverlauf bis zum 13.11.2012 Staaten wie Belgien (31,3%), Dänemark (27,0%) und Österreich (22,9%) ab. Interessanterweise schnitten alle fünf Länder, die im Russell Developed Europe Index geführt werden und nicht zugleich der Eurozone angehören (Schweiz, Dänemark, Vereinigtes Königreich, Norwegen und Schweden), besser ab als die Russell Developed Europe & Russell Eurozone-Indices und verzeichnen im Jahresverlauf Renditen zwischen 15,5% und 27,0%.

Performance im bisherigen Jahresverlauf 2012 – Russell Developed Europe & Russell Eurozone-Indices und Länder

Source: Russell Investments Hinweis: Indices werden nicht verwaltet und es kann nicht direkt in sie investiert werden. Die Ergebnisse stellen die vergangene Performance dar und sind keine Garantie für die künftige Performance und weisen zudem nicht auf spezifische Investitionen hin. Die Veröffentlichung der Indices oder der Index-Komponenten durch Russell impliziert oder suggeriert in keiner Weise eine Darstellung oder Meinung von Russell hinsichtlich der Attraktivität von Investitionen in ein bestimmtes Wertpapier. Die Aufnahme eines Wertpapiers in einen Index stellt keine Förderung oder Unterstützung eines Wertpapiers durch Russell dar und Russell übernimmt keine Gewähr oder Garantie hinsichtlich der Performance eines Wertpapiers, das in einem Russell-Index angeführt wird.

Haftungsausschluss: http://www.russell.com/indexes/about/index_alerts.asp#disclaimer

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich an: Michael Gelormino 212-909-4780 mgelormino@intermarket.com

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich an:
Michael Gelormino
212-909-4780
mgelormino@intermarket.com

-

Kontakt:
Marketwire
Marketwire Client Services
100 N. Sepulveda Boulevard, Suite 325
90245 El Segundo
-
intldesk@marketwire.com
http://www.marketwire.com

Tags: , , , , , , , , , , , ,

Hantelstrategie kontra Schwarze Schwäne

Dienstag, November 13th, 2012

Wenn das Finanzsystem zum Glücksspiel wird

Können wir die Zukunft vorhersehen? Nein. Weil wir aber immer wieder glauben, das zu können, werden wir von der Realität überrascht – wie momentan durch die globale Finanzkrise. Vor der Entdeckung Australiens glaubten die Europäer, dass alle Schwäne weiß sind. Andere Farben? Undenkbar. Dann aber wurde Australien entdeckt. Und dort gab es schwarze Schwäne. Seit dem gelten sie als Metapher für plötzlich auftretende, aber sehr unwahrscheinliche und außergewöhnliche Ereignissen. Dazu zählen u.a. der Ausbruch des Ersten Weltkrieges, der Siegeszug von Google, der 11. September 2001 oder die aktuelle Finanzkrise.

Schwarze Schwäne lehren die Kapitalmärkte singen

Es kommt immer wieder zu diesen unerwarteten Ereignissen, auch wenn wir uns das nicht vorstellen können oder wollen. Extrem unwahrscheinliche Ereignisse an den Kapitalmärkten können dramatische Auswirkungen auf die Vermögenswerte von Anlegern und Investoren haben. Schwarze Schwäne zu ignorieren, kann Menschen in jeder Hinsicht ruinieren. Für viele Amerikaner wurde der Traum von den eigenen vier Wänden zum Alptraum. Viele Isländer verloren durch den Bankencrash ihre Spareinlagen. Und in Deutschland mussten die Bundesregierung und der Bankenverband dem Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate mit 15 Milliarden Euro aus der Klemme helfen. Die Verlierer der Finanzkrise können ein Lied davon singen, dass Schwarze Schwäne mit den gängigen Mitteln nicht vorhergesagt werden könnten.

Es bedarf eines fundamentalen Paradigmenwechsels

Die Gefahr der Schwarzen Schwäne nimmt ironischerweise zu, je mehr Wissen wir uns aneignen. Je mehr wir wissen, desto eher entwickeln wir ein trügerisches Gefühl der Sicherheit. Die Auswirkungen dieser Illusion, alles zu wissen, führt uns die Krise der globalen Finanzmärkte gerade deutlich vor Augen. Banken und Versicherungen gründeten ihre Geschäftsmodelle auf der Annahme, Risiko anhand von Daten aus der Vergangenheit exakt einschätzen zu können. Sie haben Produkte kreiert, die Investoren vorgaukelten, die Risiken seien überschaubar. Ein fataler und vor allem teurer Trugschluss. Es darf als gesicherte Erkenntnis gelten, dass die Zeit der traditionellen ökonomischen Marktmodelle vorbei ist.

Von der Variabilität der Natur lernen

Die rettende Idee besteht darin, dafür zu sorgen, dass die menschlichen Berechnungsfehler am Kapitalmarkt beschränkt bleiben und zu verhindern, dass sie sich im ganzen System ausbreiten. Der Versuch, Schwankungen an den Kapitalmärkten zu reduzieren ist ein sinnloses Unterfangen. Dieses Rauschen der Finanzmärkte ist absolut natürlich. Es gleicht dem Lauf der Dinge im täglichen Leben. Ein ständiges Auf und Ab. Die Volatilität und den Einfluss des normalen Zufalls zu minimieren, führt dazu, dass wir Schwarzen Schwänen stärker ausgesetzt sind. Es wird eine künstliche Ruhe erzeugt. Aus der Biologie wissen wir, dass die Natur und alle Populationen eine extreme Variabilität erleben und dadurch einen ständigen Wechsel von Überschuss- und Mangelperioden durchlaufen.

Überschuss und Mangel sind wie Licht und Schatten

Für uns Menschen bedeutet das, dass wir darauf ausgerichtet sein müssen, extremen Überschuss und extremen Mangel zu erfahren und zu ertragen. Unsere Nahrungsaufnahme soll hier exemplarisch angeführt werden. Kein Einziger der Leute, die uns weismachen wollen, dass wir “drei Mahlzeiten am Tag brauchen” und uns “beim Essen Mäßigung auferlegen” müssen, hat empirisch überprüft, ob das tatsächlich gesünder ist als periodische Fastenzeiten, auf die große Festmähler folgen. Fastenzeiten gibt es in den meisten Religionen.

Woher stammt die Idee, dass “regelmäßige” körperliche Betätigung erforderlich ist? In der Steinzeit gab es niemanden, der jeden Tag in der Woche jeweils 30 Minuten joggte. Die Jäger der Steinzeit taten das nicht. Sie pendelten damals zwischen Extremen hin und her. Viel Muße, ein bisschen hohe Intensität. Auf die heutige Zeit angewendet macht eine Kombination von sehr langen Spaziergängen gepaart mit körperlicher Bewegung von hoher Intensität mehr Sinn als das einfache Laufen.

Nur, wer sich auf die verschiedenen Phasen des Lebens “Ruhe und Intensität”, “Mangel und Überfluss” oder “Sicherheit und Risiko” einstellt, kann Schwarzen Schwänen tapfer ins Auge schauen.

Hantelstrategie kontra Schwarze Schwäne

Wie diese Erkenntnisse auf die Kapitalmärkte angewandt werden können, um einfache und nachvollziehbare Anlagestrategien zu entwickeln, zeigt die Hantelstrategie. Nüchtern betrachtet, ist das wesentliche Ziel der Kapitalanlage, Vermögen zu bilden und dessen Wert zu sichern. Die Hantelstrategie unterscheidet genau in diese beiden Teile: Vermögenssicherung und Vermögenswachstum.

Der wichtigste Teil der Hantelstrategie, die Vermögenssicherung, zeichnet sich durch einen hohen Anteil an extrem risikoarmen Anlagen aus. Darin liegt heutzutage auch die große Herausforderung. Es geht darum, einen Teil des Vermögens in Werte zu tauschen, die dauerhaft attraktiv bleiben und sich wieder gegen andere Güter zurücktauschen lassen.

Die zweite Seite der Hantel wird als “Vermögenswachstum” bezeichnet. Hier werden ganz bewusst hohe Risiken eingegangen, um Chancen an den Kapitalmärkten zu nutzen. Wie bei einem Gewichtheber müssen beide Hantelseiten in Balance sein. Nur so sind Sie vor Schwarzen Schwänen gewappnet.

Die Balance der beiden Hantel-Seiten

Setzen Sie für den risikolosen Portfolioanteil (Vermögenssicherung) ausschließlich kurzlaufende Anlagen wie Geldmarktfonds oder Kurzläufer ein. Der Geldmarktanteil zielt im Portfolio auf die Risikoreduzierung und nicht auf die Renditeverbesserung. Um dem Risiko der Geldentwertung (Inflation) nicht ausgesetzt zu sein, wird diese Position mit Edelmetallen abgesichert. So entsteht auf der Vermögenssicherungsseite eine Konstruktion die sowohl gegen Inflation schützt (Edelmetalle), als auch gegen Deflation (Cash).

Die zweite Seite der Hantel “Vermögenswachstum” funktioniert nur über einen Wissensvorsprung und ein kalkulierbares Risiko. Alles andere käme einem Glücksspiel gleich, bei dem man nur verlieren kann. Es geht darum nicht einzelne Kennzahlen, sondern ganze Märkte zu beobachten. Allein im Falle eines Pyramidenspiels, als das unser heutiges Geldsystem bezeichnet werden kann, lässt sich für kurze Zeit auf Kosten der anderen Marktteilnehmer eine positive Rendite erzielen. Um diesen Wissensvorsprung geht es beim “Vermögenswachstum”.

Bei den herkömmlichen Portfoliotheorien ist der Anleger “Schwarzen Schwänen” in negativer Form ausgesetzt. Die Hantelstrategie reduziert dagegen das Risiko des “Schwarzen Schwans” deutlich. Sie ist ihm sogar in positiver Form ausgesetzt.

Der nächste Schwarze Schwan kommt bestimmt

Wir können die Zukunft nicht sicher voraussagen, denn wir bewerten das Heute mit unseren Erfahrungen von Gestern. Keine Geschichte veranschaulicht dies besser als die des englischen Kapitäns Edward John Smith. Nach der Jungfernfahrt der ADRIATIC im Jahre 1907 sagte Smith in New York zur amerikanischen Presse: “Wenn mich jemand bitten würde, meine 40 Jahre auf See kurz zu beschreiben, so würde ich nur “ereignislos” sagen. Ich war noch nie in einen erwähnenswerten Unfall verwickelt, habe noch nie ein Wrack gesehen, bin noch nie ein Schiff gefahren, das zerstört wurde, und war nie in einer Zwangslage, die in einer Katastrophe hätte enden können … Ich kann mir keine Situation vorstellen, die ein Schiff zum sinken bringen könnte. Dazu ist der moderne Schiffsbau zu weit fortgeschritten.” (Quelle: www.tictanic.de) Fünf Jahre später übernahm Smith das Kommando auf der “Titanic”.

Die Schule des Geldes ist die erste vollkommen unabhängige Institution, die dem Wesen eines natürlichen, konstruktiven Geldbewusstseins und den Gesetzen des Gelduniversums nachgeht. Der Umgang mit dem Geld unterliegt als Spiegel der menschlichen Seele vor allem den Gesetzen der menschlichen Psychologie.

Kontakt:
Schule des Geldes
Ronny Wagner
Handelsring 1
01987 Schwarzheide
+49 35752 50 99 87
info@schule-des-geldes.de
http://www.schule-des-geldes.de/

Pressekontakt:
LD Media
Lutz Deckwerth
Vetschauer Allee 20
12527 Berlin
+49 171 54 85 861
info@lutzdeckwerth.de
http://www.lutzdeckwerth.de

Tags: , , , , , , , , , , , , , ,

Joint Venture mit arabischem Investor

Donnerstag, November 8th, 2012

Dubai – Tor zum asiatischen Wirtschaftsraum

Die IBS Intelligent Business Solutions GmbH plant für das Büro in Dubai ein Joint Venture mit einer arabischen Steuerberatungskanzlei, um die Kunden vor Ort noch effizienter betreuen zu können.

Damit hat die Geschäftsführerin, Rieta de Soet der IBS GmbH, einmal mehr auf die Anforderungen des Marktes und die Wünsche langjähriger Kunden der IBS reagiert.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz bietet nun auch in Dubai zu fairen Konditionen Firmengründungen, Domizilierung, Firmenbetreuung und Consulting an. Firmengründungen werden sowohl in den verschiedenen Freihandelszonen als auch im Staatsgebiet der VAE angeboten. Darüber hinaus wird auch die klassische Offshore Lösung angeboten.

Gemeinsam mit unserem neuen Joint Venture Partner werden wir auch in der Wirtschaftsmetropole Dubai, dem Tor zum arabischen Markt, enorme Kreativität und Professionalität bei der Umsetzung der Geschäftsziele unserer Kunden einsetzen.

Die Mitarbeiter von IBS in Dubai sprechen Deutsch, Englisch und Arabisch.

Über IBS Intelligent Business Solutions GmbH

IBS Intelligent Business Solutions GmbH ist ein Team von Betriebswirten, Rechtsanwälten, Marketing- und Unternehmensberatern. Die 18-jährige fachliche und persönliche Kompetenz des IBS Teams machen den Erfolg für unseren Kunden aus.

Unsere gemeinsame Philosophie verpflichtet uns dazu eine Unternehmenskultur zu pflegen, die von gemeinsamen Zielen und Werten geprägt ist. Wir verstehen darunter hohes persönliches Engagement und Zusammenarbeit auf der Basis eines offenen und fairen Verhaltens.

In allen unseren Geschäftsbeziehungen praktizieren wir dieses partnerschaftliche Verhalten, das zu erfolgreichen und langfristigen Kooperationen führt.

Kontakt:
IBS GmbH
Rieta Vanessa de Soet
Baarerstrasse 94
6300 Zug
0041 41 560 36 00
pr@news-channel.ch
http://www.ibsgmbh.ch

Tags: , , , , , , , , , , , , ,

“Wir schwimmen im Geld – und gehen unter”

Dienstag, November 6th, 2012

Inflation und Zwangsabgaben höhlen das deutsche Vermögen zu Gunsten der Sanierung von EU-Schuldenstaaten aus

“In der Eurozone bricht eine neue Ära der Geldpolitik an”, sagt Dr. Holger Schmitz, Vorstand der SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement. Die derzeit positive Entwicklung der internationalen Aktienmärkte führt der Finanzexperte auf die “weitere Öffnung der Geldschleusen” zurück. Der Beschluss der Europäischen Zentralbank (EZB), Staatsanleihen aus den Krisenstaaten ohne Limit zu kaufen, bedeute eine direkte Finanzierung dieser Staaten – mit weitreichenden Folgen: Lebensversicherungen und Riester-Verträge werden durch die künstlich niedrigen Zinsen entwertet, politisch drohen zudem Zwangsabgaben. Verlass, so Dr. Holger Schmitz, sei derzeit allein auf Aktien.

München, 05. November 2012. Auf den internationalen Aktienmärkten brachte das dritte Quartal 2012 eine erfreuliche Entwicklung: Der MSCI World stieg in den drei Monaten zwischen 29. Juni und 28. September 2012 um knapp fünf Prozent auf 104 Punkte. “Der Hauptgrund dafür liegt in der weiteren Öffnung der Geldschleusen durch die EZB”, sagt Dr. Holger Schmitz, Vorstand der SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement. “Der unlimitierte Ankauf von Staatsanleihen aus europäischen Schuldenstaaten durch die EZB bringt eine Schwemme von Geld – das allerdings auch immer weniger wert ist.” Verlierer sind vor allem die deutschen Sparer: Ihre Lebensversicherungen und Riester-Renten verlieren durch die künstlich niedrig gehaltenen Zinsen immer mehr an Wert, die Inflation frisst auch ihr weiteres Vermögen auf.

Inflationsvermeidung – kein Thema (mehr) für die EZB

“Wir erleben zurzeit eine neue Ära der Geldpolitik, die das Ende der “alten” EZB markiert”, sagt Schmitz. “Die lange geltende EZB-Philosophie der Inflationsvermeidung, aufgrund derer Deutschland überhaupt erst bereit war, seine starke D-Mark durch die Gemeinschaftswährung Euro zu ersetzen, ist dahin.” So fiel im EU-Vertrag zunächst das Bail-Out-Verbot von Staaten und anschließend auch das Verbot der monetären Staatsfinanzierung. Damit entwickelt sich die EZB mehr und mehr zu einer Finanzierungsmaschine der EU-Krisenländer – auf Kosten von Deutschland.

“Die durch Geldschwemme und Zinspolitik provozierte Inflation ist dabei nicht die einzige Belastung, mit der deutsche Anleger zu kämpfen haben. Es droht zudem die Einführung einer Zwangsabgabe auf Vermögen”, so Schmitz. Aktuell empfiehlt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hohe Vermögensabgaben als Ausweg aus der immensen Staatsverschuldung und rechnet vor, dass mit einem Abgabensatz von zehn Prozent 230 Milliarden Euro eingenommen werden könnten – das wären neun Prozent des derzeitigen Bruttoinlandsprodukts. “Staatsschulden sind Bürgerschulden” ist auch der Leitgedanke der verschiedenen politischen Fraktionen, die ebenfalls Vermögensabgaben fordern: So wollen die Grünen privates Vermögen zehn Jahre lang mit 1,5 Prozent besteuern, spricht sich die SPD für eine Vermögenssteuer von einem Prozent pro Jahr aus, fordert die Linke gar eine Besteuerung von Vermögen über einer Million Euro mit jährlich fünf Prozent.

Enteignungen durch Vermögensabgaben sind verfassungskonform

“Solche Vermögensenteignungen muten verfassungswidrig an – sie sind es aber nicht”, sagt Schmitz. Das Grundgesetz rechtfertigt in Artikel 106 “einmalige Vermögensabgaben”, für die die aktuelle Finanzkrise und der Abbau von Staatsschulden als Begründung ausreichen. Der Verfassungsrechtler Joachim Wieland verweist zudem in einem aktuellen Gutachten darauf, dass Vermögensabgaben auch zur Absicherung von Risiken aus vom Bund übernommenen Garantien für fremde Schulden verwendet werden dürfen. Fazit: “Erst haften die Deutschen für ihre überschuldeten EU-Nachbarn, dann müssen sie ihr Vermögen für die Sanierung des eigenen Staats opfern”, so Schmitz.

“Erstaunlich, dass bei diesen Enteignungsüberlegungen ausschließlich die Reichen im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen. Und zwar mit der vermeintlichen Begründung, dass die Armen ja nichts beitragen können. Aber was spräche dagegen, Geringverdiener, die beispielsweise nur 38 Stunden pro Woche arbeiten, zwei Stunden länger arbeiten zu lassen und diesen Zusatzverdienst vollständig dem Staat abzugeben? Dann tragen alle zum Erhalt der Gesellschaft bei”, so Schmitz.

“Diese neue Ära der Geldpolitik führt aus Anlegersicht letztlich zu einer anhaltenden Flucht aus Papierwährungen, allen voran aus dem Euro”, resümiert der Finanzexperte. “Auf absehbare Zeit erwarte ich weitere Kurssteigerungen an den Aktienmärkten – wenn auch mit Schwankungen.”

Über SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement
Die SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement mit Sitz im Tessin, Schweiz, wurde im Jahr 1997 zur individuellen Betreuung von anspruchsvollen Kunden im Vermögensverwaltungsbereich gegründet. Die SCHMITZ & PARTNER AG arbeitet partnerschaftlich mit der 2005 ebenfalls von Dr. Holger Schmitz gegründeten Schmitz & Cie. GmbH – Individuelle Fondsberatung zusammen. Dr. Schmitz ist bereits seit dem Jahr 1988 im Fach der Vermögensverwaltung tätig und arbeitete mehrere Jahre bei der FIDUKA Depotverwaltung im direkten Austausch mit Börsenlegende und Gründungsmitglied André Kostolany zusammen, bevor er sich 1993 selbständig machte. Neben der individuellen Beratung und dem persönlichen Depotmanagement erhalten Kunden durch die Kooperation mit der SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement die Möglichkeit, in zwei sich ergänzende Vermögensverwaltungsfonds zu investieren. Der Schmitz & Partner Global Offensiv Fonds sowie der Schmitz & Partner Global Defensiv Fonds sind beides vermögensverwaltende Fonds, die sich durch ein besonders ausgewogenes Rendite-Risiko-Verhältnis auszeichnen.

Die SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement mit Sitz im Tessin, Schweiz, wurde im Jahr 1997 zur individuellen Betreuung von anspruchsvollen Kunden im Vermögensverwaltungsbereich gegründet. Die SCHMITZ & PARTNER AG arbeitet partnerschaftlich mit der 2005 ebenfalls von Dr. Holger Schmitz gegründeten Schmitz & Cie. GmbH – Individuelle Fondsberatung zusammen. Dr. Schmitz ist bereits seit dem Jahr 1988 im Fach der Vermögensverwaltung tätig und arbeitete mehrere Jahre bei der FIDUKA Depotverwaltung im direkten Austausch mit Börsenlegende und Gründungsmitglied André Kostolany zusammen, bevor er sich 1993 selbständig machte. Neben der individuellen Beratung und dem persönlichen Depotmanagement erhalten Kunden durch die Kooperation mit der SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement die Möglichkeit, in zwei sich ergänzende Vermögensverwaltungsfonds zu investieren. Der Schmitz & Partner Global Offensiv Fonds sowie der Schmitz & Partner Global Defensiv Fonds sind beides vermögensverwaltende Fonds, die sich durch ein besonders ausgewogenes Rendite-Risiko-Verhältnis auszeichnen.

Kontakt:
SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement
Dr. rer. pol. Holger Schmitz
Via Albaredo 53
CH-6645 Brione sopra Minusio
+41 (0) 91 / 7 44 66 65
info@schmitzundpartner.ch
http://www.schmitzundpartner.ch

Pressekontakt:
public imaging Finanz-PR & Vertriebs GmbH
Caroline Harms
Goldbekplatz 3
22303 Hamburg
+49 (0)40-401 999 – 23
harms@publicimaging.de
http://www.publicimaging.de

Tags: , , , , , , , , , , , ,